Seelenbrimborium

Mittwoch, 25. November 2009

Murphy muss nicht immer schlecht sein

Klarer Fall von Murphys Law: Entweder es ist gar nichts los. Oder alles. Nicht, dass in den letzten 15 Monaten nichts los gewesen wäre, denn so ein Knirps macht wirklich eine ganze Menge los. Ähm. Habe ich schon erwähnt, dass der Kleine fast ganz alleine stehen kann? *Mamamodus aus*

Kaum werde ich wieder im Blog - etwas - aktiver, kommt schon die Riesenchance, die richtig tolle Aufgabe, so richtig was zum Rein- und Niederknien. Ganz nebenbei schwirrt mir noch eine Romanidee im Kopf herum, von der ich immer überzeugter werde, auch wenn diese Idee momentan nur eine Tendenz abbildet, die Handlung also noch völlig fehlt. Muss sie aber auch noch. Der Unterbau ist nämlich noch nicht fertig, noch in Planung, sozusagen. Doch ganz ohne große Recherchearbeit stoße ich im »Freizeitlesen« auf den Kern vor, nach und nach. Und auf Philosophen, die dazu einmal näher studiert werden müssen. Ich freue mich, ganz ehrlich.

Sonntag, 8. November 2009

Freunde. Auf bald.

Maverik, ich hätte dir noch viel sagen mögen, dich auch noch vieles fragen mögen. Die Gretchenfrage zum Beispiel habe ausgerechnet ich dir nie gestellt, so, wie sich's anhörte, aber auch kein anderer. Dumm, wenn einem das auf der Beerdigung auffällt.

Es ist, wie es ist: Im Angesicht des Todes bleiben nur Tränen und fassungsloses Schweigen. Und doch: Letzten Endes gut, dass du das zehnjährige Martyrium hinter dir hast. Und ehrlich: Ich weiß nicht, ob ich's so lange ausgehalten hätte. Wir sehen uns im nächsten Leben. Auf bald.

Ach, eines noch: Du wolltest das Lied erst in 40 Jahren hören. Und auch, wenn's noch 35 Jahre sind bis dahin, muss der Text hier einfach her:

Mit 15 schrieben wir noch
Parolen an die Wand
Die keiner von uns damals
So ganz genau verstand.
Wir war'n mit 20 klar dagegen
Egal was es grad war
Hauptsache zusamm' und mit dem Kopf durch die Wand
Das Leben kam oft anders
Und selten wie gedacht
Doch wir ham' all die Kompromisse
Nie mit uns gemacht
Wir würden für einander lügen
Notfalls auch vor Gott
Wir haben nie drüber geredet
Doch wir halten unser Wort
Alles weil wir Freunde sind.

Manche sind gestorben
Andere gingen weg.
Doch wir hier haben einfach
Immer alles überlebt.
Wir sind anders als die andern
Auch wenn's keine andern gibt.
Wir schwör'n uns immer wieder
Dass das Beste vor uns liegt.
Die Jahre ließen Spuren,
Man kann sie deutlich seh'n.
Wir würden uns das so nie sagen
Weil wir Freunde sind.
Wir streiten uns
Vertragen uns
Wir wir noch Freunde sind.
Wir sind immer da
Auch ohne Grund
Weil wir noch Freunde sind.

Und wieder ist ein Jahr vorüber.
Und wieder ist mein Bierglas leer.
Und wieder ein paar Falten und auch ne Tätowierung mehr.
Irgendeine Liebe
War's irgendwann mal wert.
Werden wir uns jemals ändern?

Wenn wir verlier'n
Bau'n wir uns auf.
Alles weil wir Freunde sind.
Der Rest der Welt
Wir scheißen drauf
Alles weil wir Freunde sind.
Wir bleiben...
Wir siegen...
Weil wir noch Freunde sind!
Nichts wird uns
Tot kriegen
Weil wir... Freunde sind!

Die Toten Hosen
Freunde

Autobiographische Kryptik

Claudia denkt drüben in der Sammelmappe über autobiographisches Schreiben nach, pointiert und einfühlsam wie stets. Und als hätte sie's gewusst, trifft sie mein momentanes Dilemma recht genau.

Ein Gedanke noch von mir dazu: Kryptisch bleiben hat auch seinen Reiz, denn das innere Auseinandersetzen kann sich noch klarer, intensiver gestalten, Knoten auflösen, die Sicht klären. Kann, wie gesagt. Muss aber nicht.

Ach übrigens: I'm back, und ich hoffe, dieses Mal länger.

Mittwoch, 6. August 2008

Alltags-ABC

Mal was anderes als die allseits bekannten Blogumfragen: Das Alltags-ABC, das ich bei Claudia entdeckte. Noch kryptischer für die Blogleser als meine virtuellen Buchwidmungen, aber im „Tagebuch-Sinn“ eines Blogs durchaus interessant für die Macher, wie ich finde.

Und so ein ABC kann für die Blogleser auch sehr kreativ und/oder witzig sein: Was mag sich wohl hinter solchen Querverbindungen wie „Feier“ und – ähm - „Querverbindungen“ verbergen? (So viel zum Thema unterbewusstes Schreiben.)

Ich persönlich halte mich für zu ungeduldig für solche ABCs, zumindest, wenn ich sie dauerhaft verfassen sollte. Aber weil diese Woche ein wenig unter den Zeichen „Herumgammeln“, „Gut fühlen“ und „Aufräumen“ steht, stelle ich mich heute einmal dieser Herausforderung.

Abrechnung, Besuch, Clownsgesicht, Dasein, ½ Lovesong, Faszination, Geduld, Himbeermangel, Innenleben, JA!, Kabelsalat, Liebe, Muttersein, Nachnahme, orangefarbenes Kleid, Panoptikum, Quiche mit Lauch und Kartoffeln, Randale, Sicherheit, Tagesgeschäft, Unterleib, verwegen, XY-Chromosom, Y überwiegt, Zinoba

Dienstag, 18. Dezember 2007

Ach, und nein ...

... ich mag Windows Vista wirklich nicht. Nur mal so als Nachtnotiz.

Mittwoch, 21. November 2007

Back again

Nun endlich habe ich mich in meinem Leben neu eingerichtet. So eine Komplettrenovierung benötigt doch mehr Zeit und Nerven, als ich dachte. Viele Dinge wurden in letzter Zeit vernachlässigt, dieses Blog gehört dazu - mein schlechtes Gewissen deswegen ist schier unerträglich. Deswegen wird nun wieder gebloggt - und zwar nicht nur sporadisch. Versprochen!

Mittwoch, 30. Mai 2007

Nägel mit Köpfen

Es stehen Veränderungen an. Nachdem mein Körper monatelang kränkelte und die Nerven zum Zerreißen gespannt waren, sind nun Pläne geschmiedet und zum Teil schon umgesetzt. Die Zukunft sieht nun anders aus: Ungewisser, (noch) konturloser, spannender. Seit Wochen nerve ich mein soziales Umfeld (ein Ausdruck, der dank Don Jürgen in meinen Wortschatz einging) mit dem Credo „Alles wird gut“, und so wie’s aussieht, habe ich Recht damit. Gut so.

Dienstag, 17. April 2007

EINS

Ein schwieriges Stöckchen. Erst recht für Plappermäuler wie mich. Nur ein schnödes Wort pro Antwort ist gestattet. Na denn mal los:

1.) Wo ist Dein Handy? Schreibtisch.
2.) Dein Partner? Niemand.
3.) Deine Haare? Unrot.
4.) Deine Mama? Liebenswert.
5.) Dein Papa? Tot.
6.) Lieblingsgegenstand? Buch.
7.) Dein Traum von letzter Nacht? Übel.
8.) Dein Lieblingsgetränk? Wasser.
9.) Dein Traumauto? Mini.
10.) Der Raum in dem Du dich befindest? Büro.
11.) Dein Ex? Feige.
12.) Deine Angst? Gezähmt.
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? Ich.
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Darkover.
15.) Was bist Du nicht? Geduldig.
16.) Das letzte was Du getan hast? Gegessen.
17.) Was trägst Du? Büro-Outfit.
18.) Dein Lieblingsbuch? Viele.
19.) Das letzte was Du gegessen hast? Bulette.
20.) Dein Leben? Chaotisch.
21.) Deine Stimmung? Melancholisch.
22.) Deine Freunde? Verrückt.
23.) Woran denkst Du gerade? Er.
24.) Was machst Du gerade? Schreiben.
25.) Dein Sommer? Heiß.
26.) Was läuft in Deinem TV? Nichts.
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? Heute.
28.) Das letzte Mal geweint? Gestern.
29.) Schule? Vorbei.
30.) Was hörst Du gerade? Straßenlärm.
31.) Liebste Wochenendbeschäfftigung? Entspannen.
32.) Traumjob? Traumhaft.
33.) Dein Computer? Alt.
34.) Außerhalb Deines Fensters? Häuser.
35.) Bier? Beck’s.
36.) Mexikanisches Essen? Si.
37.) Winter? Doof.
38.) Religion? Heidnisch.
39.) Urlaub? Irland.
40.) Auf Deinem Bett? Lesen.
41.) Liebe? Aua.

Freitag, 9. März 2007

Von Männern und Frauen

SirDregan versteht die Frauen nicht. Das ist ja soweit ganz in Ordnung, schließlich tun das die meisten Männer nicht. SirDregan möchte diesen Zustand gerne ändern und erkundigt sich direkt an der Quelle – bei einer Freundin nämlich -, wie zum Teufel Frauen beim Kennenlern-Balztanz denn nun behandelt werden möchten. Ist der Softie-Typ grad in? Oder kommt die Macho-Zeit wieder? Weder noch, sagt richtig seine Freundin, ein bisschen von allem eben.

Ergebnis: SirDregan wird zum wandelnden Fragezeichen, zwei Blogeinträge werden geschrieben und Kleinstadtelli schmunzelt und fühlt sich bestätigt, weil sie Dating-Regeln aller Art – wie schon seit Jahren – für überflüssig hält. Schließlich gibt’s zwar nur zwei Geschlechter, aber über 6 Milliarden Menschen, die sich zum Teil extrem ähnlich sind, aber niemals gleichen. Und diese Tatsache führt wiederum dazu, dass jede Begegnung einzigartig ist – reine Mathematik. Wozu sich da mit Regeln aufhalten?

Freitag, 29. Dezember 2006

Caliente sagt ...

Caliente sagt, es wird zu früh dunkel dieser Tage in Deutschland. Und dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, dieser Tage in diesen Gefilden aufzustehen. Recht hat sie! (Und das Glück, im hellen, freundlichen Spanien diese Zeit zu überstehen).

Das musste einfach mal vermeldet werden. Glücklicherweise wird’s ja langsam wieder heller. Also: Weiter im Text.

Kleinstadtellis Welt

vom mittelalterlichen Kleinstadtleben und großstädtischen Ausflügen

Dein Status

Du bist nicht Teil der Kleinstadtwelt.

Für Suchende

 

Sehstoff

Stadtgespräch

Na jaaaa ... die Arbeitsweise...
Na jaaaa ... die Arbeitsweise soll eigentlich dazu...
DantesMuse - 9. Dez, 00:06
Das Problem besteht darin,...
Das Problem besteht darin, auch wenn es hektisch und...
Sammelmappe (Gast) - 6. Dez, 20:12
Hi, hi, genau! Das will...
Hi, hi, genau! Das will ja schließlich auch bedacht...
DantesMuse - 5. Dez, 14:25
500) netten friedhof...
500) netten friedhof suchen, grab reservieren! oder...
creature - 5. Dez, 11:18
*lach* Ja. Und das fast...
*lach* Ja. Und das fast ganz alleine. Ähm. Was...
DantesMuse - 4. Dez, 23:36
Was? Er kann stehen?...
Was? Er kann stehen? Hört sich gut an. Auch die...
Sammelmappe (Gast) - 26. Nov, 20:14
Schön, dass du wieder...
Schön, dass du wieder da bist.
Sammelmappe (Gast) - 9. Nov, 17:26
Dieses Mal länger?
Würde mich freuen :) liebe Grüße, Lunula
lunula - 9. Nov, 13:51

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